"Die Dinge, die wir wissen, sind nicht die Dinge, die wir gehört oder gelesen haben.

Vielmehr sind es die Dinge, die wir gelebt, erfahren und empfunden haben."

(Calvin M. Woodward)
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wie ich arbeite

"Rat-Schläge" und Patentrezepte können nur in´s Leere laufen.

Meine Aufgabe sehe ich darin,
- Sie zu er-Mut-igen, Ihren eigenen Weg zu finden und zu gehen
- Sie auf einem Stück Ihres Weges begleiten
- Sie dabei zu unterstützen, Ihre ganz eigenen Lösungen zu finden.

Ich arbeite
- "an Land" und an Bord des Traditionsseglers "Gloriana" auf
  der Nord- und Ostsee (klicken Sie hierzu bitte auf "Leinen los")
- mit Einzelpersonen und Gruppen
- ganzheitlich, also unter Einbeziehung von Körper, Geist und
  Seele.

Mein "Instrumentarium" besteht aus
- Gesprächen
- Meditation
- Methoden der Psychosynthese
- Traum - Arbeit
- Aufstellungen
- Ritualen.

Ein Mehr an Achtsamkeit kann dann zu mehr Verstehen und Klar- heit führen.

Hinzu tritt die Entwicklung des eigenen Willens; die Entschei- dung, das eigene Leben wirklich nach eigenen Vorstellungen und Wünschen zu gestalten.

Gemeinsam kann dies dann zu mehr Eigenverantwortung und Freiheit, zu mehr Lebendigkeit und Lebensfreude führen.

Allerdings ist dies nicht wie im Supermarkt "einzukaufen".

Zum einen ist es eine Entscheidung: eine Entscheidung, die Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen; für sich selbst zu sorgen.

Zum anderen ist es ein Prozeß.
Es braucht Zeit, die Wunden zu heilen, die uns das Leben bisher zugefügt hat. Es ist, als zöge man einen Bollerwagen voller großer Bruchsteine hinter sich her. Nach und nach wirft man einen Stein nach dem anderen hinaus, so daß die Last, die zu ziehen ist, immer leichter wird. Gleichzeitig wird man immer empfindsamer für verletzende Situationen und immer fürsorglicher und schützender sich selbst gegenüber, so daß nicht mehr so schnell neue Steine "nachgeladen werden".

Dieser Prozeß des Leichter-Werdens ist ein Weg, der im Grunde niemals endet und der Geduld mit sich selbst erfordert.

"Man muss den Dingen
die eigene, stille, ungestörte Entwicklung lassen,
die tief von innen kommt
und durch nichts gedrängt oder beschleunigt werden kann;
alles ist austragen - und dann gebären ...

Reifen wie der Baum, der seine Säfte nicht drängt

und getrost in den Stürmen des Frühlings steht,
ohne Angst, daß dahinter kein Sommer kommen könnte.

Er kommt doch !

Aber er kommt nur zu den Geduldigen,
die da sind, als ob die Ewigkeit vor ihnen läge,
so sorglos still und weit ...

Man muss Geduld haben gegen das Ungelöste im Herzen
und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben;
wie verschlossene Stuben und wie Bücher,
die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind.

Es handelt sich darum, alles zu leben.
Wenn man die Fragen lebt, lebt man vielleicht allmählich,
ohne es zu merken,
eines fremden Tages in die Antwort hinein."

(Rainer Maria Rilke)