Fotos und Texte zum Thema "Wünsche" auf der "female" 2007


Am 13. und 14. Oktober 2007 war ich wieder auf der alljährlich in Oldenburg stattfindenden Frauenmesse "female" mit einem Messestand vertreten.

Diesmal hatte ich mir das Thema "Wünsche" ausgesucht.

An meinem "Wunschbaum" (was doch so aus einem Flipchart werden kann !) entstand eine bunte Mischung aus Wünschen, die Messebesucherinnen formulierten (Auszüge):

- "Zeit", "Gesundheit", "Liebe"
- "Respekt", "Leichtigkeit", "Leichtigkeit und Lebensfreude wieder zulassen", "Energie",   "neugierig bleiben", "Gedankenstille" 
- "weiterhin ehrlich, offen und direkt sein können/ dürfen und mich nicht, wie viele    andere Menschen, verbiegen müssen"
- "Was ich mir wünsche, das liegt nicht in meiner Hand."

Manch Eine wünschte für andere statt für sich selbst ("So sind wir Frauen eben." HaHaHa). Und Einige wollten sich auch lieber nichts wünschen: "Wer weiß, was daraus entstehen könnte ?!"

Besonders beeindruckt hat mich, daß bei einer Messebesucherin ein ganz alter Wunsch, der vor vielen Jahren das letzte Mal spürbar war, plötzlich am Stand wieder "auftauchte". Sie war sehr verwundert, aber in einem längeren Gespräch wurde deutlich, wie sehr er einfach in die jetzige Lebenssituation passte.

Aber nur mit dem Wünschen ist es natürlich nicht getan. "Ein Wunsch allein ist wie ein Schiff ohne Segel."
Also: "Was kann ich tun, um die Erfüllung meines Wunsches zu ermöglichen und zu unterstützen ?"

Zwei Texte waren mir da besonders wichtig:

1) "Von Zeit zu Zeit sich zurückziehen in das Haus unserer Seele,
schweigen, ausruhen, ganz für sich sein.
Die Seelen-Fenster vom Staub des Alltags befreien,
an verschlossenen Türen rütteln, sich selber auf den Grund gehen.
Und dann hinaustreten in die Sonne: Da bin ich wieder."
                                                             
(Kartentext der Grafikwerkstatt Bielefeld)

2) "Unsere grösste Angst ist nicht, daß wir unfähig sind.
Unsere grösste Angst ist, daß wir unvorstellbare Kräfte in uns haben.
Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, das uns am meisten ängstigt.
Wir fragen uns: "Wer bin ich, um brilliant, talentiert, grossartig und wunderbar zu sein ?!"
Aber wieso massen wir uns an, zu glauben, wir wären es nicht ?
Wenn Du Dich klein machst, dienst Du nicht der Welt !
Es ist nichts Erleuchtetes daran, sich klein zu machen,
damit andere sich nicht unsicher in Deiner Nähe fühlen.
Wir wurden geboren, um Gottes Glanz, der in uns ist, zu verkörpern.
Er ist nicht in einigen von uns.
Er ist in uns allen.
Und wenn wir unser eigenes Licht scheinen lassen,
dann geben wir anderen Menschen unbewusst die Erlaubnis, das Gleiche zu tun.
Wenn wir uns von unserer ganzen Angst befreien,
dann wird unsere Gegenwart automatisch andere befreien."

                                                                 
(Nelson Mandela in seiner Antrittsrede 1994)

Also: "ran an die Wünsche"; viel Mut und Erfolg !  

Und zum Abschluß noch ein paar Messe-Impressionen, denn "Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte." 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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